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Stadt Köln raubt Saunaclubs aus

Diebe und Räuber gehören an den Pranger. Die Stadt Köln müsste dabei ganz oben hängen. Gehört sie doch zu den gierigsten Räubern, die es ganz unverhohlen auf die Saunaclubs der Stadt abgesehen hat. Wer sich in Köln umsieht und einfach ein paar Stunden oder einen schönen Abend in einem Saunaclub verbringen möchte, wundert sich über das geringe Angebot. Gerade einmal 3 Etablissements stehen hier zur Verfügung. Wer Lust hat, kann in Köln zwischen dem Pascha (dieses bietet im 11. OG einen Saunaclub), dem Samya oder dem Club Mondial wählen. Mehr Auswahl besteht nicht. Das überrascht. Immerhin leben in Köln fast 1 Million Menschen. In kleineren Städten ist die Auswahl deutlich größer. Das in der Domstadt das Angebot rund um den Saunaclub so begrenzt ist, liegt an der Stadt und der Raubritter Politik, die bereits seit Jahren auf Kosten der Bürger betrieben wird. Laut dem Gesetz kann mittlerweile jede Kommune die Art und Weise sowie Höhe der Vergnügungssteuer nach eigener Lust und Laune festlegen. Für die Stadt Köln ist das ein Freibrief und sich zu bereichern. Nicht nur der Saunaclub leider darunter. Sondern auch alle anderen Vergnügungsbetriebe, die sich in der Domstadt praktisch nicht entwickeln können. Wer einen Saunaclub eröffnen möchte, wählt dafür lieber das nähere Umland aus. Beste Beispiel dafür sind Betriebe wie Planet Eden (Merzenich) oder die Parksauna Residenz Lohmar.

Köln bereichert sich am Saunaclub

Dreist und unverschämt lässt sich die Politik der Stadt Köln bezeichnen. Immer mehr Saunaclub Besucher weichen bereits nach Düsseldorf aus. Dort ist das Angebot wesentlich breiter und größer. Die Saunaclub Auswahl in Düsseldorf umfasst das Oceans, Magnum, Dolce Vita und viele andere Häuser. Sinn macht die längere Anreise in vielen Fällen. Solange die Politik der Stadt Köln weiter in diesen Ausmaßen festhält, ist damit zu rechnen, dass sich immer mehr Vergnügungsbetriebe zurückziehen. Hierzu gehört nicht nur der Saunaclub als solches. Sondern grundsätzlich auch Betriebe die Vergnügen ohne Sex anbieten. Düsseldorf bietet damit einen deutlichen Vorteil.

So verdient sich Köln dumm und dämlich

Die Stadt Köln erhebt die Vergnügungssteuer grundsätzlich im Saunaclub, aber auch in Spielhallen sowie zum Beispiel bei Tanzveranstaltungen und Filmvorführungen. Betroffen sind also nicht nur die Besucher des Saunaclubs, sondern praktisch jeder Bürger. Die Steuer ist eine Pauschalsteuer. Im Saunaclub Köln richtet sich diese nach Raumgröße und Öffnungszeiten. So wird die Vergnügungssteuer je angefangen 10 Quadratmeter berechnet. Der Preis beginnt dabei bei 3 Euro und endet bei 32 Euro je 10 Quadratmeter (abhängig von der Art des Vergnügungsbetriebes). Doch damit endet es nicht. Es gibt auch eine Pauschsteuer nach Raumeinheit. Ein Saunaclub verfügt über Séparées, die für das ungestörte Vergnügen zur Verfügung stehen. Für jede Dame, die im Club anwesend ist, muss pro Tag eine Steuer von 6 Euro bezahlt werden. Für einen Kalendermonat werden dabei 25 Tage zugrunde gelegt. Doch das war noch immer nicht alles. Schließlich beweist sich die Stadt Köln schon viele Jahre als Raubritter. So werden im Saunaclub weitere Pauschsteuer für Bildschirme und Leinwände erhoben, die für eine Filmveranstaltung geeignet sind. Also jeder Bildschirm, an den mindestens ein Gast einen Film sehen kann. Pro Bildschirm/Leinwand berechnet die Stadt Köln 50 Euro pro Monat. Ein guter Saunaclub verfügt in der Regel über mehrere Bildschirme und wird dementsprechend zur Kasse gebeten.

Köln verdrängt Vergnügen in andere Städte

Das immer mehr Betriebe und damit auch Gäste auf andere Städte wie zum Beispiel Düsseldorf ausweichen, ist also nur zu verständlich. Gerade für einen neuen Betrieb sind die obigen Steuerberechnungen eine Kataststrophe. Was sich die Politiker dabei gedacht haben, wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.